Wir entwickeln die besten Technologien für das Recycling von Materialien, um innovative Lösungen für den Energie- und Umweltwandel zu finden.
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Im Kontext der Energiewende ist das End-of-Life-Management von Photovoltaikmodulen von entscheidender Bedeutung. Stokkermill positioniert sich als führender Hersteller von Anlagen und Maschinen für das Recycling von Solarmodulen und ist in der Lage, monokristalline, polykristalline, Dünnschicht- und bifaziale Module zu verarbeiten. Das Solar-Panel-Recyclingsystem ermöglicht die Rückgewinnung von bis zu 99,8 % der Materialien nach Gewicht und bietet damit eine nachhaltige sowie wirtschaftlich effiziente Lösung. Gleichzeitig etabliert sich Stokkermill als Referenz für die Kreislaufwirtschaft im Photovoltaiksektor.

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der Stokkermill-Lösung ist ihr evolutives Anlagenkonzept. Die vorgeschlagene Linie kann problemlos zu einer vollautomatischen Anlage der Stokkermill-SOLAR-Serie ausgebaut werden, die für die Verarbeitung von monokristallinen, polykristallinen sowie beschädigten Photovoltaikmodulen geeignet ist – einschließlich Modulen mit integriertem Aluminiumrahmen.
Dieser Ansatz verwandelt die Anfangsinvestition in ein Entry-Level-Recyclingsystem für Solarmodule in eine langfristige Investitionsstrategie, da die Durchsatzleistung schrittweise erhöht werden kann, ohne die bestehende Installation grundlegend zu verändern oder neu zu planen. Das Basissystem erreicht bereits einen Materialdurchsatz von 800 bis 1.000 kg/h und bietet damit die notwendige Flexibilität, um steigende Mengen zu bewältigen und sukzessive auf eine vollautomatische Recyclinglinie für Photovoltaikmodule umzusteigen – bei gleichzeitiger Optimierung von ROI und Betriebseffizienz.
Das technologische Herzstück dieses Entry-Level-Solarpanel-Recyclingsystems basiert auf dem Einsatz rein mechanischer Trenntechnologien, wie dem Delaminationsmühlen der XRS-Serie, die den Einsatz kostenintensiver und umweltbelastender chemischer oder thermischer Verfahren überflüssig machen. Diese technische Entscheidung macht das Recycling von Photovoltaikmodulen besonders nachhaltig und betriebssicher.
Ein entscheidender betrieblicher Vorteil besteht darin, dass keine vorherige Demontage des Aluminiumrahmens erforderlich ist, was die Prozesszeiten und den manuellen Aufwand erheblich reduziert. Trotz der abrasiven Eigenschaften des Glases ist der Delaminator auf vorausschauende Wartung mit minimalen Stillstandszeiten und kontrollierten Wartungskosten ausgelegt. Dadurch bleibt die Photovoltaik-Recyclinganlage dauerhaft hoch effizient, während ungeplante Anlagenstillstände auf ein Minimum reduziert werden.

Die Leistungsfähigkeit einer Recyclinganlage für Photovoltaikmodule bemisst sich an der Qualität der gewonnenen Sekundärrohstoffe. Die Stokkermill-Lösung setzt dabei Maßstäbe in der Rückgewinnung von Materialien aus Solarmodulen. Das Glas, das rund 70 % des Modulgewichts ausmacht, wird mit einer Korngröße von 4 bis 10 mm zurückgewonnen. Die grobe Fraktion ist sauber und direkt vermarktbar, während die feinere Fraktion für die keramische Industrie geeignet ist.
Parallel dazu gewährleistet der Prozess eine hocheffiziente Rückgewinnung von Aluminium (etwa 18 % des Gesamtgewichts) mit einem Reinheitsgrad von 95 % bis 99 %. Das Aluminium verlässt die Anlage als „ofenfertiges“ Material – frei von Verunreinigungen und als End-of-Waste klassifizierbar – und kann direkt in nachgelagerte metallurgische Prozesse zurückgeführt werden. Dadurch wird der wirtschaftliche Wert des Recyclings von Photovoltaikmodulen maximiert.
Neben den strukturellen Materialien ermöglicht das Solarmodulrecycling mit der Stokkermill-Technologie auch die Rückgewinnung strategischer Materialien mit hoher Wertschöpfung. Die Anlage gewinnt Kupfer (1–2 % des Gewichts) aus Leitern und elektrischen Verbindungen und erzeugt dabei ein qualitativ hochwertiges Recyclingmaterial.
Von besonderer Bedeutung ist zudem die Rückgewinnung von Silizium (8–10 %), das als Konzentrat abgetrennt wird. Dieses Material enthält verwertbare Rückstände von Silber und anderen Edelmetallen, was eine wirtschaftlich attraktive Weiterverarbeitung mittels nachgeschalteter chemisch-physikalischer Verfahren ermöglicht.
Auch die Kunststofffraktion (Polymere und EVA), die etwa 5 % (PPM) ausmacht, wird zurückgewonnen. Aufgrund ihres guten Heizwerts kann sie zur energetischen Verwertung genutzt und in eine alternative Energiequelle umgewandelt werden.
Die Entry-Level-Recyclinganlage für Photovoltaikmodule ist darauf ausgelegt, hohe Durchsatzleistungen mit einem geringen Energieverbrauch zu kombinieren – ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Nachhaltigkeit des Recyclingprozesses. Mit einer installierten Leistung von 140 kW und einer durchschnittlichen Betriebsleistung von rund 100 kW erreicht das System einen spezifischen Energieverbrauch von unter 1 kW pro Modul.
Die vollautomatische Recyclinglinie für Photovoltaikmodule wird über eine SPS (PLC) gesteuert, die kontinuierlich Prozessparameter und Energieverbräuche überwacht und eine präzise Regelung der Maschinen ermöglicht. Dank dieser fortschrittlichen Automatisierung kann die gesamte Anlage mit nur zwei Bedienern betrieben werden: einer für die Materiallogistik und einer für die Prozessüberwachung. Das Ergebnis ist ein schlanker, sicherer und hocheffizienter Recyclingprozess für Photovoltaikmodule.
02/02/2026